Die Autofahrer als Melkkuh - eine Legende
Liebe Leute!
Jetzt habe ich wirklich viel zu lange nichts mehr geschrieben, liegt wohl auch daran, dass ich ohnehin viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringe....

Jetzt habe ich wirklich viel zu lange nichts mehr geschrieben, liegt wohl auch daran, dass ich ohnehin viel zu viel Zeit vor dem Computer verbringe....
Nun, da ich mich eigentlich täglich über die viel zu vielen Autos, das Verhalten der Fahrer ( zu schnell fahren, Hupen etc.) derselben sowie Abgase etc ärgern muss, habe ich vom Verkehrsclub Österreich (siehe www.vcoe.at) eine interessante Information erhalten, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:
Die „Autofahrer als Melkkuh“ – eine Legende
„Österreichs Autofahrer haben im Jahr 2006 10,5 Milliarden Euro an den Staat bezahlt.“
Diese Aussage stammt aus der Presseaussendung eines Autoklubs. In der Berechnung
des Autoklubs finden sich zahlreiche Fehler.
Einberechnet werden in die Steuerleistungen „der österreichischen Autofahrer“ die gesamten
Einnahmen aus der Mineralölsteuer. Doch laut Umweltbundesamt sind 30 Prozent
des getankten Sprits dem Tanktourismus zuzurechnen, was im Zuge der Klimaschutzdiskussion
auch die Autoklubs betonten. 30 Prozent von 3,7 Milliarden Euro sind 1,11 Milliarden
Euro, die somit abzuziehen sind. Zu den Mineralölsteuer-Einnahmen tragen auch
Lkw-Verkehr und jene Haushalte, die Ölheizungen haben, bei. Von den verbleibenden
2,59 Milliarden Euro sind somit weitere 1,17 Milliarden Euro abzuziehen. „Österreichs
Autofahrer“ zahlten damit im Jahr 2006 nicht wie behauptet 3,7 Milliarden Euro Mineralölsteuer,
sondern 1,4 Milliarden Euro.
Bei den Mauteinnahmen werden vom Autoklub auch die Lkw-Mauteinnahmen mitgerechnet
und zusätzlich die Mehrwertsteuer, die eindeutig keine verkehrsspezifische Steuer ist.
Tatsächlich betrugen im Jahr 2006 die verkehrsspezifischen Einnahmen aus dem Pkw-
Verkehr (inklusive Tanktourismus) 4,75 Milliarden Euro. Die vom Pkw-Verkehr verursachten
Kosten – von der Infrastrukturbenützung über Gesundheits-, Umwelt- und Unfallfolgekosten
– betrugen im Jahr 2006 stolze 10,89 Milliarden Euro und dabei sind die Staukosten
noch gar nicht berücksichtigt. Der Pkw-Verkehr zahlte im Jahr 2006 um 6,14 Milliarden
Euro weniger als bei den Autofahrten an Kosten verursacht wurden. Der Pkw-Verkehr
ist einer der größten Subventionsempfänger der Republik Österreich.
Nun habe ich das, was ich ohnehin immer schon vermutet habe, endlich von Fachleuten bestätigt: Anstatt dass ich dafür belohnt werde (z:B. weniger Steuern zahlen müssen, Gratis-Öffis o. ä.), auf ein Privat-Auto zu verzichten, werde ich dafür bestraft....
Ciao!
Nun habe ich das, was ich ohnehin immer schon vermutet habe, endlich von Fachleuten bestätigt: Anstatt dass ich dafür belohnt werde (z:B. weniger Steuern zahlen müssen, Gratis-Öffis o. ä.), auf ein Privat-Auto zu verzichten, werde ich dafür bestraft....
Ciao!


